Kochlehre: Verlauf und Perspektiven

Kochlehre - Verlauf und Perspektiven
Kochlehre - Verlauf und Perspektiven

Der Ablauf einer Ausbildung ist in Deutschland klar geregelt. Hier gibt es eine sog. Duale bzw. zweigliedrige Ausbildung. Das heißt, dass man als Auszubildender einerseits verpflichtend in eine Berufsschule gehen muss und andererseits entsprechend  in einem Betrieb ausgebildet wird. Diese Zweiteilung sorgt dafür, dass man umfassend und in den unterschiedlichen Themenfeldern Informationen erhält. Dazu zählen insbesondere auch theoretische Themenbereich wie Arbeitsschutz, die richtige Arbeitskleidung oder die Zusammensetzung von bestimmten Lebensmitteln sowie der korrekte Umgang damit.

Lebensmittelbereich und seine Besonderheiten

Gerade, wer beruflich mit Lebensmitteln bzw. offenen Speisen zu tun hat, der muss verschiedene Auflagen berücksichtigen. Wer bereits ein Fachabitur hat, musste sich für Fachpraktika eventuell schon einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Als Koch Arbeitskleidung einfach so willkürlich zu wählen ist daher wenig empfehlenswert. Bereits der Auszubildende – letztlich auch eine Hilfskraft, die im Küchenbereich eingesetzt wird – hat die entsprechende Berufsausstattung zu wählen. Dazu zählen als Koch z.B. eine entsprechende Hose, eine Kochjacke, Küchenschuhe und eine Kochschürze. Auch im Zusammenhang mit den Haaren gibt es Vorschriften. Diese dürfen beispielsweise nicht ins Gesicht hängen, sondern müssen streng nach hinten zusammen gemacht werden. Der Grund ist die Hygiene.

Bestimmtes Equipment als Basisinvestition

Wer einen bestimmten Beruf erlernt, der benötigt dabei immer auch neben der Arbeitskleidung bestimmte Arbeitsutensilien. Dies können spezielle Werkzeuge, eine individuelle Software oder spezielle Muster sein. Wer den Beruf des Kochs erlernen möchte, sollte beispielsweise auch ein gewisses Grundsortiment an Kochmessern und speziellen Werkzeugen haben. Was man in der Ausbildung selbst benötigt bzw. was zwingend vorgeschrieben ist, sollte man möglichst vor Beginn der Ausbildung mit dem eigenen Ausbilder abklären.

Es gibt Ausbildungsberufe, bei denen wird durch den Betrieb das Equipment uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Berufe, bei denen man zwar die Ausstattung gestellt bekommt, man jedoch im Laufe seiner eigenen beruflichen Entwicklung gerne auf eigenes Material zurück greifen möchte. Damit dies nicht zu Problemen und Konflikten führt, sollte man dieses Themen in jedem Fall vor Arbeitsantritt mit dem Küchenchef besprechen und thematisieren, damit man hier seine Investitionen neben Aspekten wie Altersvorsorge im richtigen Bereich tätigt und umsetzt und kein unnötiges Geld ausgibt. Qualitätsware ist hier in der Regel empfehlenswert. Allerdings können hier u.U. andere Qualitätsmaßstäbe angesetzt werden, als man dies beim herkömmlichen Kochen vielleicht tun würde.

Bild: panthermedia.net Arne Trautmann